Donnerstag, 7. Juli 2011

BOULDERN!


Nach wohlverdientem Ausschlafen am Sonntag und Frühstück im Bett war am Sonntag dann Bouldern angesagt.
David kennt einen Typen des hier als Kunst-Maler arbeitet, also im traditionellen Stil. Und zu dem sind wir dann gefahren, weil sein Dorf ein bisschen weiter außerhalb liegt und dort massig Boulder von der richtigen Größe sind. Und das Dorf ist klasse. Alle Leute sind hier sehr höflich und da wir in John’s Begleitung sind, erkundigt sich jeder wer wir denn sind und was mit dem großen Rucksack wollen. Im allgemeinen sind hier alle sehr Jung, Frauen in meinem Alter haben mitunter schon fünf Kinder und balancieren alle möglichen Lasten auf Ihrem Kopf.
Natürlich wurden wir erst mal ins Haus eingeladen und die ganze Familie begutachtete uns, konnte allerdings nicht so richtig verstehen, was wir vorhatten. Doch nach einiger Zeit verlieren, die meisten das Interesse an uns, da jetzt gerade Mittagessens-zeit ist und auch wir ziehen weiter zu Bouldern die ein bisschen weiten außerhalb liegen. Hier finden wir ein paar echt schöne Boulder. Das Gebiet ist allerdings so groß, das wir uns an diesem Nachmittag noch gar keinen richtigen Überblick verschaffen können, nicht zuletzt das vieles von dichtem Graß und Buschwerk überwuchert ist. (à s. Machete)
Wir finden dann zum Abend hin noch zwei schöne Boulder die wir zu unserem Projekt machen, während wir von Pavianen beobachtet werden.
Als wir gerade aufbrechen wollen, ruft John an und fragt, ob alles in Ordnung sein und lädt uns ein noch einmal bei Ihm vorbeizukommen. Bei ihm <angekommen ernten wir dann großes Lob für unsere Kletterkünste und ich beschließe den zahlreichen total coolen Kindern nächstes Mal die Kakao-Strohhalme aus Deutschland und ein bisschen Milch mitzubringen.
Auf dem Rückweg kaufen wir dann noch einen traditionellen tansanischen Kühlschrank: ein Krug aus gebranntem Ton, den man mit ein wenig Wasser befüllt. Das verdampfende Wasser sorgt so für ein kühles Inneren (mit z.B. Cola-Flaschen). Und das alles nachhaltig aus nachwachsenden Rohstoffen, ohne Strom und fast CO² neutral in der Herstellung.
Zufrieden und hungrig beenden wir den Tag bei besten Burger-laden der Stadt!











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