Mittwoch, 29. Juni 2011

Wie heißt die Kocherklemme auf Englisch?

Ich bin nach nunmehr 9 1/2 Stunden im OP echt erschöpft aber glücklich. Ich hab heute viele interessante Operationen gesehen. Angefangen bei Handballgroßen cytischen Hygrom am Hals, weiter mit einer Schädel-OP, bei der ein bisschen Gehirn herausgeschaut hat. Danach Schwubs-die-wubs in die Kinderchirurgie zur Analatresie! Hier durfte ich dann auch an den Tisch. naja, da der Facharzt und der Chef operiert haben, war ich quasi die OP-Schwester. Da zuerst das Falsche Instrumentenset aufgemacht wurde und bei dem neuen Set die Hälfte fehlt, ist die Stimmung ein wenig im Keller. Als die Beiden dann noch merken, dass ich kein einziges Instrument richtig an reichen kann (danach wird nämlich logischerweise auf Englische verlangt). Erst schimpfen die Beiden ein bisschen (da dies auf Kiswahili geschieht kann ich diesen Sachverhalt nur anhand einzelner, mir geläufiger Vokabeln vermuten). Danach werde ich einfach ignoriert und sie bedienen sich über mich hinweg am Instrumentetisch. Ich nehme es gelassen und freue mich, dass ich soviel von der echt interessanten OP sehen kann. Im laufe der OP erkenne ich dann doch ein Paar Muster und kann durch mit- und vorrausdenke glänzen. Der Typ aus Deutschland scheint vielleicht doch nicht so doof zu sein wie anfangs vermutet.

Danach ist noch eine OP. Uretherplastik - Hier findet heute eine buntes Pott-Püree (?) der chirurgischen Disziplinen statt!!! Als klar ist, dass nur noch ich zum assistieren da bin ist es sichtlich nicht begeistert. Nimmt es jedoch mit gelassen mit einem ehrlichen und freundlichen Grinsen. Die OP läuft gut, ist interessant und mein Ruf für heute wieder gerettet (oder jedenfalls auf NEUTRAL).

Außerdem hat heute auch Devan auf der Chirurgie angefangen. Ein Student aus Kanada. Auch ihm fallen hier gewisse Unterschiede zur Chirurgie in seinem Heimatland auf. Ich versuche ihm so gut es geht, das zu erklären was ich schon weiß.
Im laufe des Tages stellt sich raus, dass Devan und seine beiden anderen Kumpels aus Kanada auch klettern! Doch aufgrund der spannenden OPs geht dieses Thema fast unter. Und wir beschließen, dass heute Abend bei Pizza zu besprechen.

Ich hatte zwar gerade schon meine Mishkaki und chips mayai (dringend notwendig), aber gegen ein Bier in der Pizzeria ist glaub ich nichts einzuwenden. Also auf geht'!







Kocherklemme auf Englisch: Hemostat (Kocher-Hemostat)

Montag, 27. Juni 2011

Mr. Lover Lover

Also, Sonntag war also Shaggy Tag! Ganz Mwanza war schon seit einer Woche ganz aus dem Häuschen und am Samstag lief Best-of–Shaggy in fast allen Dalla-Dallas rauf und runter.
Es fing gleich gut an, ich hatte gerade die Tickets gekauft und hielt nach Johanna und David Ausschau. Vor dem Stadium, an dem sich offensichtlich ganz Mwanza plus Umgebung versammelt hatte, entstand ein wenig Tumult in meiner Nähe und einige Langfinger wollten die Gelegenheit für sich nutzen um mich um meine Brieftasche zu erleichtern.
Aufmerksam und blitzschnell (natürlich!) hab ich aber zum Portemonnaie gegriffen, woraufhin ich am Arm gepackt und gezogen wurde. Alles ging ziemlich schnell, ich bin losgekommen und andere Leute haben den Typen weggeschubst.
Vorbei an den vielen Kindern, die noch das letzte Geld für den Eintritt zusammenkratzen und den Milizpolizisten ging es dann ins Stadium, das aufgrund seiner Sicherheit in Deutschland wahrscheinlich nicht einmal für die Kreisklassenspiele ein Zulassung erhalten hätte. (Ich übertreibe ein wenig, aber nur ein wenig).
Die zahlreichen Vorbands spielten hautsächlich Bongo Flava (Tansanischer Hip-Hop)und  waren eher zweitklassig. Das Publikum sie auch nicht so richtig mitreißen. Dafür waren die Chipsis und unser kleines Pick-Nick sehr lecker und das Wetter doch besser als vorhergesagt (Trotz Regen-Vorhersage bullenheiß).
Als Shaggy dann mitsamt seiner bewaffneten Miliz-Schutztruppe kam, waren alle ganz aufgeregt. Es dauerte noch ein bisschen bis alles für ihn fertig war, doch dann bot er eine Großartige Show vor ungefähr Zwanzigtausend Leuten (von David geschätzt – kommt ungefähr hin).
Da die Leute im Laufe des Tages immer betrunkener wurden, entdeckten immer mehr junge Männer ihren Spaß an Randale und die daraus resultierende Konsequenz: Eskorte von der Miliz in den Gefängnis-Bus.
Um nicht auch in Tumult oder sogar den Gefängnis-Bus zu geraten, sind wir schon kurz vor dem Ende des letzten Liedes gegangen. Dies sollte sich draußen als sehr klug herausstellen. Man mochte fast meinen das Shaggy draußen aufgetreten ist: Es war einfach nur gedrängt voll, dunkel und laut. Und man musste ständig aufpassen nicht überfahren zu werden.
Vollkommen erschöpft haben wird den Abend bei sehr leckerem Essen im New Mwanza Hotel noch gebührend ausklingen lassen.
Mein Gehirn war von all den Eindrücken von einem tollen aber auch anstrengenden Tag fast überlastet und ich schaffte es dann gerad noch so ins Bett zu fallen.










Rock City Mwanza - Digital Bar - What Uuuup?

Dank David und Johanna konnte ich ab Dienstag jedem Mittag und Abend dem Mensa-essen entgehen. Jenes hatte sich nämlich in den vorhergehenden Tagen hauptsächlich durch Monotonie ausgezeichnet – jeden Tag 2x Bohnenpampe, Reis und  Kochfleisch.
Wir haben diese Woche jeden Abend mit anderen Leuten bei David was Schönes gekocht und waren danach an der Lake Viktoria Bar (von mir so getauft, da man von hier Abends die kleinen Fischerboote sehen kann, die in den Hafen einlaufen).
Am Samstag war dann unser großer Tag. Erst mal ausschlafen und dann zum Mittag essen in die Stadt und danach noch in die Eisdiele (die leckersten SSS der Stadt – Softeis, Shakes, Säfte). Obwohl ich jetzt schon ein paar Tage hier bin, ist Mwanza immer noch das absolute Reizüberflutungs-Erlebnis.
 Danach haben wir dann erst mal ein paar Felsen am See ausgekundschaftet. Super Potential – hier sind so viele Felsen, dass es schwer ist den Überblick zu behalten. Da wir das Pad aber nicht dabei haben, beschließen wir bei einer Ingwer-Brause am See ein Gebiet zu finden, dass näher am KH liegt. Wir gehen die Nähe des zuvor schon beschrieben Dorf, doch da David und ich etwas schleppen - er sein neues, eben erstandenes Regal und ich das Pad,  fallen wir gar nicht auf. Die Felsen sind alle ziemlich Hoch und bis auf einige Spalten fast strukturlos, trotzdem finden wir einige potentielle Schmuckstücke. Bei  der Boulder-Suche im Gebüsch muss ich an Ellens Schlangenwarnung denken und habe ein ungutes Gefühl. Als sich dann noch eine Eidechse lautstark durch das Laub neben mir wühlt, kriege ich fast einen Herzinfarkt und beschließe mich auf leicht zugängliche Felsen zu beschränken.
Wir sind so erschöpft und hungrig. Also ab ins indische Restaurant in der Stadt. Wir bestellen querbeet und alles ist lecker, exotisch, meist scharf und vor Allem sehr reichhaltig.
Nachdem die Speicher wieder aufgeladen sind machen wir noch ein bisschen Bar-Hopping.
Ein fettes Danke und Johanna und David für den perfekten Tag!



Bugando Hill


Es ist Samstag und eine ereignisreiche Woche ist zu Ende gegangen.
Am  Montag  auf der Allgemeinchirugischen Station angefangen, es war Aufnahmetag, am Dienstag und am Donnerstag so etwas wie die deutsche Chefvisite und am Mittwoch und am Freitag wurde operiert.
Nach der Morgenbesprechung die offiziell um halb acht stattfindet aber meist mindestens eine halbe Stunde später beginnt ging es am Montag also nach einem kurzen Frühstück zur Aufnahme. Dort hab ich dann während der Wartezeit auf einen Arzt erst mal meine neuen Kommilitonen kennengelernt, die mir erklärt haben wir alles funktioniert. Insbesondere  P. und O. haben sich einfach toll um den Mzungu gekümmert und mich eigentlich durch die Woche gelotst.
An Dienstag und Donnerstag war dann so etwas wie die Chef-Visite. Der Chef kommt jedoch meist erst um elf, bis dahin leitet der hiesige Facharzt die Visite. Die Studenten stellen hier dann alle Patienten, die sie zuvor aufgenommen und untersucht haben vor. So werden dann alle Patienten unter den Studenten aufgeteilt, und jeder ist für seine Patienten verantwortlich. Danach bleibt dann immer noch Zeit für Fragen und  Erklärungen zu dem Krankheitsbild. Meiner Meinung nach ist das ein tolles Prinzip.
Der Ablauf auf der Station lässt einem am Anfang allerdings die Haare zu Berge stehen. Die Station und die Patientenzimmer wirken sehr dreckig. Das Pflegepersonal ist allem Anschein nach, nur für die Medikamentenausgabe und das Bereitstellen von Bettwäsche verantwortlich (allerdings waren am Dienstag die Laken aus). Öfter müssen sich zwei erwachsene Patienten ein Bett teilen und dass sich Kinder und Säuglinge die Betten Teile ist die Regel. Da die Pflege und auch die Versorgung mit Essen und Trinken durch die Angehörigen übernommen werden, sind die Zimmer immer schön gefüllt.
Im Bugando-Hospital teilen sich Urologie, Orthopädie und 2 allgemeinchirurgische Stationen 5 OP-Säle, weswegen immer nur an 2 Tagen pro Station operiert wird. Der OP  und das ganze drum herum ist auf den ersten Blick sehr schlecht ausgestattet und wirkt auch sehr unhygienisch. Mit der Sterilität nimmt man es oft nicht so genau und es gibt auch kein OP-Zubehör, das nur einmal verwendet wird. Es gibt keine richtige Schleuse und die OP-Säle sind alle offen (auch für Insekten).
Allerdings scheinen die Operationen meist gut auszugehen. Auch sind die Chirurgen meiner Meinung fachlich und technisch sehr kompetent. Außerdem setzen sich die meisten Ärzte sehr für eine gute Lehre ein, indem während der OP viel erklärt wird und auch in den Pausen Krankheitsbilder besprochen werden.
Ich habe hier in dieser Woche schnell gemerkt, dass die Dinge in Tansania anders laufen als in Deutschland. Die Diagnose des akuten Abdomens ist hier zum Beispiel keineswegs an  solch feste diagnostische und therapeutische Maßnahmen geknüpft, wie es bei uns der Fall ist. Es kommt immer darauf an welche Ressourcen gerade zur Verfügung stehen  und ob sie direkt bezahlbar sind. Darüber hinaus unterscheiden sich das hiesige Spektrum und der Fortschritt der Krankheiten sehr von denen in Deutschland üblichen. Ich kann an dieser Stelle leider nicht auf konkrete Fälle eingehen, doch ist Befunde mit denen sich die Leute hier vorstellen oft echt erschütternd, da es meist oftmals auch bei in D. banalen Krankheiten keine kurativen Therapie-Möglichkeiten mehr gibt.
Alles in allem lerne ich hier allerdings im Moment so einiges - auch vieles, das nicht unbedingt in den Lehrbüchern steht. Beispielsweise, dass man bei einer Splenektomie, kleine vitale Milzscheiben ins Peritoneum einnähen kann um die Komplikationsrate zu vermindern.
Im Moment bin ich nach der Arbeit immer noch ziemlich von den Eindrücken aus dem KH-Alltag erschöpft. Merke aber, dass ich schon anfange mich an die Umstände vor Ort anzupassen.

Freitag, 17. Juni 2011

100%ige Erfolgsquote

Ich habe soeben meine erste Kakerlake gesichtet und sogleich unschädlich gemacht. Die sollen ja sogar Atomkriege überleben - naja, mein Flip-Flop war stärker.

Si fahamu Kiswahili


Der Morgen verlief mit ein wenig Kiswahili-Lernen in der Sonne relativ unspektakulär, also beschloss ich nach dem Mittagessen ein wenig die Gegend jenseits des Krankenhauses zu erkunden. Dabei auf einige Boulder zu stoßen wäre natürlich nicht zwingend erforderlich, jedoch schön.
Ich merke schnell, dass ich jetzt in eine ganz andere Welt abtauche. Der Weg wird immer schlechter und die Behausungen immer einfacher. Die meiste Leute sitzen vor Ihrem Haus und arbeiten. Einige Frauen machen Holz zu Holzkohle, Männer gießen so etwas wie Zement-Ziegelsteine und die Kinder spielen auf der Straße und rufen “ Mzungu, Mzungu“! Ich lächle nett und begrüße alle mit einem freundlichen „Mambo“ und das scheint auch gut anzukommen.
Ich komme auf so etwas wie den Dorfplatz wo jetzt auf einmal ganz viel Menschen sind. Ein älterer Mann begrüßt mich recht herzlich. Wir stellen uns vor und ich erzähle ihm was ich hier so mache. Mittlerweil haben sich so einige Leute dazugestellt um mitzubekommen was da eigentlich los ist. Ich versuche ihm mit meinen zurecht gelegten Kisuaheli-Sätzen zu erzählen, dass ich nur spazieren  und mir die Felsen angucken wollte. Ich weiß nicht ob er das versteht, er nimmt mich jedoch an die Hand und läuft mit mir durch die Straßen. Die Leute auf der Straße sind sichtlich amüsiert, doch ich will nicht unhöflich sein  indem ich unsere Bande auflöse. Ein wenig weiter die Straße runter sehe ich bereits Felsen und freue mich, dass er mich verstanden hat. Doch er biegt ein wenig vorher ab und führt mich zu einem Mini-Supermarkt. Er erzählt mir daraufhin lächelnd ziemlich viel auf Kiswahili, ich verstehe ihn aber nicht. Er deutet mit einem subtilen Handzeichen noch einmal darauf hin, dass er sich sehr über eine Bezahlung freuen würde. Da ich das für zehn-meter-Händchenhalten für nicht angebracht halte und darüber hinaus noch das halbe Dorf die Szene beobachtet, stelle ich mich doof unnd tue so als würde ich ihn nicht verstehen.
Er nimmt es mir zum Glück nicht krumm und fragt mich noch wo ich herkomme. Ich antworte ihm und möchte noch einmal seinen Namen wissen. Wir verabschieden uns und ich mache mich auf den Weg zurück nach Bugando. Auf dem Weg kaufe ich zurück kaufe ich noch eine Banane.
Ich weiß noch nicht so sicher, wie ich das mit dem Bouldern handhaben soll. Wenn ich dort mit dem Crashpad auftauche, kennt mich einen Tag später die ganze Stadt. Andererseits wäre es vll auch eine nette Art sich auszutauschen. Also: erst mal mehr Kisuaheli lernen und dann mal sehen.
Ich bin schon sehr gespannt auf die Klinik und freue mich, dass ich am Montag anfange. Nicht zuletzt, da ich bisher erst mit wenigen Studenten von hier etwas zu tun hatte.
Ich freue mich über das schöne Erlebnis heute und glaube auch, dass ich die Leute auch nicht allzu sehr vor den Kopf gestoßen habe.
Leider verbietet es der Anstand von den bisherigen Erlebnissen Fotos zu schießen. Viele Tansanier glauben, dass man mit einem Foto ihre Seele gefangen nimmt oder finden es einfach sehr unhöflich. Der reine Text muss also vorerst  genügen.

High-Life


Ich treffe mich mit Johanna zum Frühstücken in der Mensa. Es gibt Chapati, fettige Pfannkuchen, die nicht ganz durch sind. Dazu gibt es süßen Tee mit Milch. Mir schmeckt es sehr gut.
Danach geht’s erst mal ab in die Stadt. Da ich liebe alle Eindrücke auf dem Weg mitnehme und mich nicht nicht so richtig Dalla-Dalla erprobt fühle, gehe ich zu Fuß.
Die Stadt ist auch dieses Mal ein echtes Erlebnis. Jeder trägt, schiebt oder balanciert (sechs Matratzen auf dem Kopf) irgendwelche waren umher. Überhaupt wirkt die ganze Stadt wie ein Ameisenhaufen, alle laufen geschäftig durcheinander.  Ich passe nicht zuletzt aus diesem Grund nicht so ganz in das Stadtbild, aber fühle mich wohl.
Ich erreiche den Handylanden meiner Wahl und entscheide mich hier für das High-Life-Packet. Da das Netz überlastet ist, ist da Paket allerdings nicht vollständig buchbar. Ich verstehe die weiteren Anweisungen des Verkäufers nicht, also schreibt er sie mir auf. Am Ende des Tages funktioniert alles und ich kann auf die SMS-Nachfrage des Verkäufers am Abend meine vollste Zufriedenheit ausdrücken.
Als ich aus dem Laden herauskomme laufe ich an zwei verloren aussehenden Europäerinnen vorbei. Ich mach kehrt und frage ob ich helfen kann. Natürlich kann ich das nach dem 2. Tag noch nicht, da ich keine geeignete Unterkunft finde. Prahle aber stolz von meinem neu erworbenen High-Life-Packet. Sie sind beeindruckt und wir tauschen Telefonnummern aus.
Ich besorge noch den Adapterstecker und mache mich auf zum Bugando Hill um der Heimat zu schreiben, dass es mir gut geht, als mich ein Junge anspricht. Ich vermute er wollte wissen wo ich herkomme und was ich mach, doch da mein Kisuaheli noch in der Kinderschuhen steckt und ich ein bisschen nervös bin, antworte ich nur: „ich verstehe kein Kisuaheli“ und „ich lerne Kisuaheli“. Ich und der Jung sind beide enttäuscht. Das muss besser werden!
Beim meinem ersten Abendessen in der Mensa gibt es Reis mit mehr Knochen als Fleisch, dazu Bohnensuppe ohne Bohnen, Tomatensoße und Spinat. Johanna hat das anscheinend schon zu oft gegessen, aber ich finde es gut. Klasse Kletteressen. Johanna berichtet von Ihrem interessanten Stationsalltag in der HIV-Kinder-Ambulanz und ich von meiner Exkursion. Da Johanna am Samstagmorgen nach Ruanda fährt und die Austauschstudentinnen für Ihr Examen in 4 Wochen lernen müssen wird mir klar, dass sich meine bisherigen Kontakte am Wochenende auf fast Null dezimieren werden. Da brauche ich noch einen Plan.
Nach dem essen und bloggen kommt für circa dreißig Sekunden ein wenig Heimweh in mein Zimmer, also auch schon das Telefon klingelt. Johanna, David und ich gehen also noch etwas trinken. Der Abend ist lustig, David kommt viel zu spät und es wird noch lustiger. Ich bin hundemüde und freue mich, dass ausnahmsweise keine laute Musik im Wohnheim dröhnt.