Dank David und Johanna konnte ich ab Dienstag jedem Mittag und Abend dem Mensa-essen entgehen. Jenes hatte sich nämlich in den vorhergehenden Tagen hauptsächlich durch Monotonie ausgezeichnet – jeden Tag 2x Bohnenpampe, Reis und Kochfleisch.
Wir haben diese Woche jeden Abend mit anderen Leuten bei David was Schönes gekocht und waren danach an der Lake Viktoria Bar (von mir so getauft, da man von hier Abends die kleinen Fischerboote sehen kann, die in den Hafen einlaufen).
Am Samstag war dann unser großer Tag. Erst mal ausschlafen und dann zum Mittag essen in die Stadt und danach noch in die Eisdiele (die leckersten SSS der Stadt – Softeis, Shakes, Säfte). Obwohl ich jetzt schon ein paar Tage hier bin, ist Mwanza immer noch das absolute Reizüberflutungs-Erlebnis.
Danach haben wir dann erst mal ein paar Felsen am See ausgekundschaftet. Super Potential – hier sind so viele Felsen, dass es schwer ist den Überblick zu behalten. Da wir das Pad aber nicht dabei haben, beschließen wir bei einer Ingwer-Brause am See ein Gebiet zu finden, dass näher am KH liegt. Wir gehen die Nähe des zuvor schon beschrieben Dorf, doch da David und ich etwas schleppen - er sein neues, eben erstandenes Regal und ich das Pad, fallen wir gar nicht auf. Die Felsen sind alle ziemlich Hoch und bis auf einige Spalten fast strukturlos, trotzdem finden wir einige potentielle Schmuckstücke. Bei der Boulder-Suche im Gebüsch muss ich an Ellens Schlangenwarnung denken und habe ein ungutes Gefühl. Als sich dann noch eine Eidechse lautstark durch das Laub neben mir wühlt, kriege ich fast einen Herzinfarkt und beschließe mich auf leicht zugängliche Felsen zu beschränken.
Wir sind so erschöpft und hungrig. Also ab ins indische Restaurant in der Stadt. Wir bestellen querbeet und alles ist lecker, exotisch, meist scharf und vor Allem sehr reichhaltig.
Nachdem die Speicher wieder aufgeladen sind machen wir noch ein bisschen Bar-Hopping.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen